TaxPoint Intelligence · Dashboarding

TaxPoint Intelligence: Kontrolle über Ihre ERP-Daten.

Mit TaxPoint Intelligence machen wir ERP-Daten lokal durchsuchbar, filterbar und kontrollierbar. Nicht öffentlich zugänglich und nicht als öffentliche Web-App, sondern als Dashboard-Ebene in Ihrer eigenen Umgebung für Tax, Finance, Audit und Einreichung.

Viele Finance-Daten sind technisch vorhanden, aber praktisch verschlossen. Sie liegen in ERP-Masken, Standardreports, Exporten und separaten Excel-Dateien. Für Prüfarbeit ist das ineffizient. Sie möchten suchen, filtern, sortieren und direkt zur relevanten Rechnung, Quellzeile oder Feststellung springen können.

Deshalb entwickelt TaxPoint neben dem TaxPoint Enhanced Report eine lokale Dashboard-Ebene: TaxPoint Intelligence. Der Enhanced Report baut zuerst den umfassend angereicherten Datensatz auf Positionsebene; Intelligence macht diese Daten anschließend für die Menschen nutzbar, die kontrollieren, erklären, berichten und einreichen müssen. VAT ist ein naheliegender erster Anwendungsfall, aber die Systematik ist deutlich breiter einsetzbar.

Nicht öffentlich zugänglich, aber sofort nutzbar

Ein zentrales Prinzip ist, dass der Dashboard-Output lokal genutzt werden kann. Die Ausgabe besteht aus einem Ordner mit einem interaktiven HTML-Report, lokalen Assets, Quellverweisen, Excel-Reviewpacks, Audit Files und, wo relevant, XML-/XBRL-Dateien. Dieser Ordner kann zum Beispiel in einer OneDrive- oder SharePoint-Umgebung der Organisation abgelegt werden.

Es braucht also keine öffentliche Website und keinen standardmäßigen Upload auf eine externe Plattform. Der Report ist nicht öffentlich zugänglich; der Browser wird nur genutzt, um den lokalen Output innerhalb der gewählten Kundenumgebung zu öffnen. Die Daten bleiben dort, während der Nutzer trotzdem die Erfahrung einer modernen, interaktiven Anwendung erhält.

Das Dashboard ist kein neues ERP-System. Es ist eine Kontrollebene über Daten, die bereits vorhanden sind, im Quellsystem aber oft nicht schnell genug durchsuchbar oder prüfbar sind.

Suchen, wie ERP-Systeme es meist nicht können

Die Suchfunktion ist der Kern von TaxPoint Intelligence. In vielen ERP-Systemen können Sie ein Dokument finden, aber es wird schwierig, wenn Sie gleichzeitig über mehrere Tabellen, Rechnungsfelder, Quellzeilen und Kontrollfelder suchen möchten. Genau dort brauchen Tax und Finance mehr Flexibilität.

Im Dashboard-Output können Sie nach nahezu jedem relevanten Feld suchen: Dokumentnummer, Lieferantenrechnungsnummer, Kundenname, Kundennummer, Lieferant, Lieferantennummer, Versandname, Versandkunde, Gegenpartei, VAT-Nummer, Land, Dokumenttyp, Quelldatei, Quellzeile, VAT-Code, VAT-Box, AP/AR, Feststellung und mehr.

Zusätzlich können Sie nach Richtung, VAT-Code, VAT-Box, Land, Dokumenttyp oder spezifischer Feststellung filtern. Tabellen lassen sich unter anderem nach Datum, Dokumentnummer, Gegenpartei, VAT-Nummer, Code, Box, Bemessungsgrundlage, VAT-Betrag, Feststellung und Quellzeile sortieren. Auch Detailfelder innerhalb einer Transaktion können wieder als Filter dienen. Aus einem ERP-Export wird dadurch ein prüfbarer Datensatz statt einer statischen Datei.

Ampeln zeigen, wo Review erforderlich ist

TaxPoint Intelligence nutzt eine Ampelsystematik, um Review-Prioritäten sichtbar zu machen. Grün bedeutet, dass keine relevanten offenen Reviewpunkte sichtbar sind. Orange bedeutet, dass eine inhaltliche Prüfung erforderlich ist. Rot bedeutet, dass ein Punkt zuerst gelöst werden muss, bevor der Prozess weitergehen kann, zum Beispiel Richtung Einreichung oder formaler Review.

Für VAT kann es dabei um EU-0%-Transaktionen ohne brauchbare VAT-Nummer, inkonsistente VAT-Code-Nutzung, Rechnungen außerhalb des Zeitraums, Hospitality-Kosten, Fiskaleinheitstransaktionen, Reverse-Charge-Signale oder Differenzen zwischen Quelldaten, VAT-Return-Boxen und EC-Sales-List-Summen gehen.

Wichtig ist: Eine Feststellung bleibt nicht als lose Zeile in einem Report stehen. Sie können vom Ampelüberblick zur Feststellung, von der Feststellung zu den relevanten Transaktionen und von der Transaktion zur Quellzeile und Rechnungszeile springen.

Der Weg zur Rechnung muss kurz sein

Ein gutes Dashboard sagt nicht nur, dass etwas Aufmerksamkeit braucht. Es zeigt auch, wo Sie nachsehen müssen. Aus einer Feststellung öffnet sich die zugrunde liegende Transaktionsmenge. Aus einer Transaktion öffnet sich eine Detailansicht mit Dokumentdaten, VAT-Code, VAT-Return-Box, Gegenpartei, VAT-Nummer, Beträgen, Quellzeile, Rechnungszeile und, wo verfügbar, Kontrollinformationen wie VIES-Status.

Dieser Weg spart Zeit. Reviewer müssen nicht separat zurück ins ERP, in einen Export oder in eine manuelle Arbeitsdatei, um zu verstehen, woher ein Signal kommt. Kontrolllogik, Transaktion und Nachweis stehen nebeneinander.

Audit Files und Einreichungsoutput aus demselben Datensatz

Die Dashboard-Ebene ist die Vorderseite einer breiteren TaxPoint-Output-Prozesskette. Derselbe kontrollierte Datensatz, zum Beispiel aufgebaut mit dem TaxPoint Enhanced Report, kann auch für Excel-Reviewpacks, Standard-Audit-Files und Output-Dateien für Compliance-Prozesse genutzt werden.

Audit Files halten fest, welche Quelldateien verwendet wurden, welcher Run und welche Konfiguration angewendet wurden, wie Quelldaten normalisiert wurden, wie Transaktionen zu Reporting-Ergebnissen abstimmen und welche Reconciliations durchgeführt wurden. Damit wird der Weg von Quelldaten zu Report und Feststellung nachvollziehbar.

Wo die erforderliche Mapping-, Validierungs- und Formatlogik eingerichtet ist, kann dieselbe Output-Prozesskette auch XML-/XBRL-Dateien oder andere Standarddateien für VAT Returns, intra-EU/EC Sales Lists und Intrastat erzeugen. Wenn eine Einreichungsdatei noch nicht nutzbar ist, kann der Output stattdessen festlegen, welche Hindernisse zuerst gelöst werden müssen. Review, Audit Trail und Einreichung stammen dann aus einem kontrollierten Datensatz, nicht aus drei verschiedenen Dateien.

Nicht nur für VAT, sondern für Tax und Finance

VAT ist ein naheliegender erster Anwendungsfall, weil VAT stark auf Transaktionsdaten, Rechnungen, Länder, Gegenparteien, VAT-Codes und Return-Boxen angewiesen ist. Die gleiche Dashboard-Methodik ist aber breiter einsetzbar.

Für Transfer Pricing kann der Fokus auf Intercompany-Flows, Ländern, Gegenparteien und Beträgen liegen. Für Environmental Taxes auf Produktdaten, Volumen, Länder und Klassifikationen. Für Zoll auf Warenströmen, Ursprung, Rechnungsinformationen und Import-/Exportmustern. Für Finance Control auf AP/AR, Lieferanten, Kunden, Cut-off, auffälligen Buchungen und Quellkontrollen.

Der Kern ist immer derselbe: Verschlossene ERP-Daten werden lokal in einer Form zugänglich gemacht, mit der Tax-, Finance- und Compliance-Teams tatsächlich arbeiten können.

Was TaxPoint Intelligence liefert

Der praktische Wert liegt in der Kombination dieser Bausteine:

  • Ein lokaler HTML-Dashboardreport, der innerhalb der Kundenumgebung geöffnet werden kann.
  • Suche, Filter und Sortierung über nahezu jedes relevante ERP-, Rechnungs- und Kontrollfeld.
  • Ampeln und Feststellungen, die direkt zu Transaktionen und Quellzeilen führen.
  • Excel-Reviewpacks für vollständigen Datenexport und weitere Analyse.
  • Standard-Audit-Files für Runinformationen, Quellkontrolle und Reconciliation.
  • Output-Dateien für Tax- und Compliance-Prozesse, einschließlich offener Hindernisse, wo Mapping oder Validierung noch fehlen.

Reporting erklärt, was passiert; Intelligence macht es navigierbar

Der TaxPoint Enhanced Report baut den angereicherten, kontrollierbaren Datensatz auf Positionsebene. TaxPoint Intelligence macht denselben Datensatz interaktiv navigierbar: vom Überblick zur Feststellung, von der Feststellung zur Transaktion und von der Transaktion zur Rechnungszeile.

Diese Kombination ist wichtig. Management erhält Überblick und Einordnung. Reviewer erhalten eine Arbeitsumgebung, in der sie schnell suchen, priorisieren und Nachweise finden können. Finance behält Kontrolle über die zugrunde liegenden Daten, den Audit Trail und die Output-Dateien.

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