Viele Multinationals steuern ihre EU VAT noch über lokale Spreadsheets, Postfächer, Portal-Wissen und manuelle Korrekturen. Diese Landschaft ist historisch gewachsen, Fristen unterscheiden sich von Land zu Land und niemand möchte ein großes Zentralisierungsprojekt starten, wenn der Monatsabschluss bereits unter Druck steht. Gleichzeitig macht genau dieser Aufbau den Betrieb anfällig: wenig Übersicht, spätes Erkennen von Fehlern und starke Abhängigkeit von einzelnen Personen.
Mehr zentrale Steuerung bedeutet nicht, dass alles in ein Team oder ein System wandern muss. Es bedeutet vor allem, dass Sie die heute fragmentierten Bestandteile auf eine überschaubare Zahl fester Entscheidungen zurückführen: Welche Daten nutzen Sie? Welche Kontrollen führen Sie durch? Wer entscheidet bei Ausnahmen? Und wie halten Sie Fortschritt und Risiken pro Land sichtbar? Das ist ein anderer Ausgangspunkt als die übliche Situation, in der jedes Land seine eigene funktionsfähige Lösung hat, das Ganze aber kaum noch steuerbar ist.